mal ein doppelkultur-post. die letzte woche stand so ein wenig unter dem motto ‘kontraste’. kneipentour (ok – war nur frau möller – also nicht wirklich tour), fußball tour (das war wirklich tour – nach bremen mit anschließendem kneipenbesuch der version ‘ausgiebig’ und obligatorischem gerade noch rechtzeitig aufwachen im zug) – so war das wochenende. und dann gings montag mit einem besuch im schauspielhaus weiter. romeo&julia. mittwoch dann ‘in einer besseren welt’ im 3001. dazwischen noch ein vorstellungsgespräch. abwechslungsreich würde ich sagen. so mag ich das.
romeo&julia
das 3. shakespear-stück in diesem jahr (nach ‘hamlet’ und ‘was ihr wollt’ am thalia-theater) – dieses mal am schauspielhaus. zu meiner schande muss ich ja gestehen, dass es für mich das erste mal war. weder gelesen noch je gesehen. also doch auch gespannt, was mich erwartet. zunächst mal (klar) viele schüler. also eher unruhiger beginn. aber gut. das war schon vollkommen in ordnung. dann eine inszenierung, die sich sehr nah am original hielt (vielleicht auch deswegen so viele schüler? oder andersherum?). gut gespielt. bühnenbild für meine begriffe klasse. keine ablenkung vom inhalt. schlicht. beeindruckend. irgendwie hat ein bisschen ‘der letzte kick’ gefehlt. da haben mir die (etwas experimentelleren) inszenierungen am thalia-theater besser gefallen. dennoch klasse. und ich find julia nachtmann nach wie vor klasse.
in einer besseren welt
also mal wieder ein film. mal wieder im 3001 (spricht mal wieder für lockere unterhaltung zum feierabend…). und das dann auch noch trotz oscar-gewinn. meist ja kein zeichen für besondere qualität oder originalität. bei diesem film wars dann doch anders.
viel erzählen mag ich gar nicht. den film muss man auf sich wirken lassen. verstörend. aufwühlend. irgendwie eine geschichte ohne wirkliche antworten und immer im dilemma zwischen kompromiss und gewalt. klasse gespielt. faszinierende bilder, die teilweise noch mehr verstören, weil sie in einer vollkommen aus den fugen und unkontrollierten welt der protagonisten eine zwar schön anzuschauende aber irgendwie unpassende ruhe und idylle beschreiben.
in jedem fall mal wieder ein lohnenswerter besuch im kino!
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